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Test
Ratchet & Clank: A Crack in Time Test
Artikel erstellt von VioletFlame am 16.11.2009 | 0 Kommentar(e)
Cover
USK
Medium:
Disc
Genre:
Jump & Run / Action
Entwickler:
Insomniac Games
Release:
06.11.2009
Release-Preis:
ca. 70 EUR
Spieler:
1
Screenshots:
Seiten (3): [1] | 2 | 3 | weiter

So langsam aber sicher dürfte der Output an hochwertigen Titeln aus dem Hause Insomniac Games wohl beängstigende Ausmaße annehmen. Mit Ratchet & Clank: A Crack in Time steht uns rund drei Jahre nach dem Launch der PlayStation 3 der nunmehr fünfte Titel der Kalifornier ins Haus. Und wo bei anderen Schmieden der Verdacht aufkommen könnte, dass Masse vor Klasse geht, landet die US-amerikanische Schmiede im Prinzip einen Hit nach dem anderen. Dass das mittlerweile dritte PlayStation 3-Abenteuer von Ratchet und Clank da keine Ausnahme bilden wird, dürfte also auf der Hand liegen und so stürzte sich die Redaktion in die unendlichen Weiten des Alls, das einige Gefahren mit sich bringt. Denn wie Captain Quark im Intro bereits spitzfindig bemerkt: Wer hier seinen Autoschlüssel verliert, der findet ihn nicht mehr wieder.

Ja, die Serie zeichnet sich seit jeher durch ihren unterhaltsamen Humor, die zum Teil recht schrägen Charaktere und die ansprechenden Zwischensequenzen aus, die auf der PlayStation 3 schon fast die Qualität eines animierten Films erreichten. Selbstredend knüpft Ratchet & Clank: A Crack in Time nahtlos an diese erfolgreiche Mischung an, bereichert die Serie allerdings mit seiner durchaus tiefgreifenden Geschichte, die sich auch für die eine oder andere überraschende Wendung nicht zu schade ist. Wer Tools of Destruction und Quest for Booty seinerzeit gespielt hat, wird sich schnell zurechtfinden und den Zusammenhängen des neuen Ablegers ohne weiteres folgen können. Für alle anderen wartet zunächst eine kurze Zusammenfassung, die wir an dieser Stelle gerne aufgreifen möchten, ohne zuviel von der eigentlichen Geschichte vorwegzunehmen. Am Ende der PlayStation 3-Premiere wurde der kleine Roboter Clank entführt, während Ratchet, seines Zeichens der letzte verbliebene Lombax der Galaxie, alleine zurückblieb. Folgerichtig geht das ehemals als untrennbar geltende Duo in A Crack in Time seiner eigenen Wege. Ratchet, der sich auf der verzweifelten Suche nach seinem Blechkumpel befindet, muss zu seiner Überraschung feststellen, dass er entgegen seiner bisherigen Erfahrungen keinesfalls der letzte Lombax ist und lernt auf Torren IV Alister Azimuth kennen, der im Laufe der Handlung eine wichtige Rolle einnehmen wird. Welchen Part Alister genau übernimmt, soll an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Doch was wurde eigentlich aus Clank? Dieser befindet sich zu Beginn in der Gewalt seines Erzfeindes Dr. Nefarious und stellt nach einer mehr oder weniger planmäßig verlaufenen Flucht fest, dass er sich im Inneren der so genannten „Großen Uhr“ wiederfindet. Diese wurde in der Mitte des Universums platziert - plusminus 15 Meter - und trägt maßgeblich zur Stabilität der Zeit und des Universums bei. Dem niederträchtigen Dr. Nefarious steht der Sinn aber nach allem, nur nicht nach einem stabilen Universum. Und so fasst er die Große Uhr ins Visier, um mit ihr die Zeit zu manipulieren und die Zeitreisen für seine finsteren Zwecke zu nutzen. Doch auch Ratchet und Alister haben einen guten Grund, die Uhr zu finden. Und dabei beziehen wir uns nicht nur auf die Suche nach Ratchets Kumpel Clank.

Doch genug der Handlung. Enthüllt diese einfach selbst und lasst euch von verschiedenen Wendungen überraschen, die euch von den Machern aufgetischt werden. In den vergangenen Jahren musste sich die Serie oftmals den Vorwurf gefallen lassen, dass man spielerisch auf der Stelle tritt und sich ein wenig zu sehr auf die altbekannten Stärken verlässt. Diese nehmen natürlich auch im neuesten Abenteuer einen gehobenen Stellenwert ein, werden im Gegenzug jedoch durch einige neue und durchaus interessante Elemente bereichert. In der Rolle von Ratchet steht zunächst die Suche nach Clank auf dem Plan, die euch auf verschiedene, abwechslungsreiche Planeten führt. Um die Weiten des Alls zu simulieren, steuert man den eigenen Gleiter durch eine Hand voll verschiedener Sektoren, die mit kleinen Monden und größeren Planeten versehen wurden. Die kleineren Himmelskörper stellen in der Regel optionale Areale dar, die keinesfalls besucht werden müssen. Wie man es aus der Serie mittlerweile gewohnt sein dürfte, warten abseits der Handlung jedoch zahlreiche Bonusinhalte, die einen Besuch der Monde voraussetzen. Die goldenen Bolts sind genauso mit von der Partei, wie 40 sammelbare Zoni, die genutzt werden um das eigene Schiff mit neuen Funktionen wie einem zusätzlichen Boost oder stärkeren Schilden zu versehen, und Baupläne für eine besonders durchschlagskräftige Waffe. Neu sind die Waffenmodifikationen, mit denen die verschiedenen Wummen dezent überarbeitet und in ihrer Funktionsweise verändert werden dürfen. Wer sich aus irgendwelchen Gründen lediglich auf die Handlung an sich konzentrieren möchte, kann diese vorantreiben, indem er die Monde einfach übergeht und sich stattdessen auf die größeren Planeten konzentriert.

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